Qualitätsdimensionen

Das Qualitätsmanagementsystem der HMTM lässt sich über vier Qualitätsdimensionen strukturieren, die im Grundsatz auf sämtliche Handlungsfelder der Hochschule zielen. Diese Handlungsfelder umfassen Aspekte, die für die Steuerung relevant sind und die Qualität von Lehre und Studium beeinflussen: Konzeptqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität.

HMTM Infografiken Qualititätsdimensionen

 

Konzeptqualität
Die Dimension Konzeptqualität ist über das Leitbild der Hochschule elementarer Bezugspunkt des internen Qualitätsmanagementsystems. Die Zielvorstellungen des Leitbilds wurden im Qualitätsverständnis und über die Ausarbeitung handlungsleitender Parameter in der Hochschulstrategie konkretisiert. Die handlungsleitenden Parameter wirken in die Qualitätsdimensionen Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität hinein und determinieren diese.

Strukturqualität
Strukturqualität wird über die Dimension Ressourcen bestimmt und ist somit im Spiegel der Anzahl, vor allem aber der Qualifikation derjenigen zu sehen, die eine Position im Geflecht der Verantwortlichkeiten innerhalb der Hochschule einnehmen. In diesem Zusammenhang spielen Maßnahmen zur Personalgewinnung, zur Personalentwicklung und -qualifizierung auf allen Tätigkeitsebenen (u. a. hochschuldidaktische Angebote eine wichtige Rolle. Ein wichtiger Baustein dieser Qualitätsdimension sind transparente Verfahren zur Neueinstellung von Lehrenden.
Der schlechte Zustand wesentlicher Teile der baulichen Infrastruktur ist ein weiteres Element der Strukturqualität. Dieser Zustand wird die Hochschule auch in den nächsten Jahren begleiten, jedoch sind umfassende Baumaßnahmen geplant, in deren Mittelpunkt die Generalsanierung des Hauptgebäudes in der Arcisstraße sowie die Generalsanierung des Kulturzentrums Gasteig, in dem die HMTM Räumlichkeiten für verschiedene Studiengänge nutzt, stehen. Das Element „bauliche Infrastruktur“ kann im Kontext der Dimension Strukturqualität nur partiell eigenständig von der Hochschule gesteuert werden. 

Prozessqualität
Prozessintegration ist ein zentrales Instrument des internen Qualitätsmanagementsystems. Prozessbeschreibungen dienen der Transparenz, enthalten verbindliche Verfahren und benennen die an den Prozessen beteiligten Akteure (und empfehlen ggf. Fristen), um hinsichtlich der Umsetzung Planungssicherheit und ein zielfokussiertes Vorgehen zu gewährleisten. Im Mittelpunkt steht die Beschreibung von sog. Kernprozessen: die Einrichtung, die Überprüfung (Evaluation und interne [Re]-Akkreditierung), die Weiterentwicklung sowie die Aufhebung eines Studiengangs. Der Kernprozess Durchführung eines Studiengangs rückt primär die Service- bzw. administrative Perspektive in den Fokus.
Die Dimension Prozessqualität rückt das „Wie“ in den Mittelpunkt: die Art und Weise, wie etwas geschieht oder umgesetzt wird. Aufgrund der Relevanz dieser Qualitätsdimension für das Qualitätsmanagementsystem ist die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems eng mit der Weiterentwicklung von Prozessen verknüpft.

Ergebnisqualität
Die Schnittstelle von Prozessqualität zu Ergebnisqualität ist eng, denn die Qualität eines Ergebnisses hängt in nicht unwesentlichem Maße von der Qualität des Prozesses ab. Gleichzeitig indiziert die Qualität des Ergebnisses durchaus auch die Qualität des Prozesses.
Berichte und Zahlen geben Auskunft über die Ergebnisqualität. Sie schaffen Transparenz nach innen und außen und bieten einen Überblick über die Leistungen der Hochschule. Sie dienen aber auch der Hochschulleitung als Basis für Planung und strategische Steuerung. Jährlich werden für jedes Institut zusammenfassende Berichte über die Lehrveranstaltungsevaluationen der zugeordneten Studiengänge für den institutsinternen Gebrauch erstellt. Ergebnisse aus Studienabschlussbefragungen, Alumnibefragungen und Verbleibsstudien können konkrete Anhaltspunkte liefern, inwieweit intendierte Ziele erreicht wurden und wo Verbesserungspotential besteht.