Iride Martínez zur Professorin für Gesang berufen

2021 11 25 Berufung Iride Martínez

Foto: Iride Martínez

Die international gefeierte Sopranistin Iride Martínez übernimmt zum 1. Dezember 2021 eine Professur für Gesang an der HMTM.

Die gebürtige Costa Ricanerin Iride Martínez feierte Auftritte auf allen großen Opernbühnen unserer Zeit, der Mailänder Scala, der Bastille Paris oder in Covent Garden. Sie war festes Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper und lehrte u.a. bereits an den Musikhochschulen in Nürnberg und Weimar.

Iride Martínez begann ihre musikalische Ausbildung in Costa Rica. Berühmtheiten wie Mirella Freni, Elio Battaglia und Wilma Lipp unterrichteten sie in Schauspiel und Gesang. 1994 gab sie ihr Debüt im Teatro de la Ópera de Roma mit Norina in Don Pasquale. 1995 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Oper Köln. Für die Rolle der Viola/Cesario bei der Uraufführung von Was ihr wollt von Manfred Trojahn an der Bayerischen Staatsoper gewann sie 1998 den Titel »Nachwuchstalent des Jahres«.

Produktionen bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen und bei den Salzburger Festspielen folgten. Die Opéra Bastille Paris verpflichtete sie für die Uraufführung von Pintschers L’Espace dernier. An der Dresdner Semperoper sang sie 1999 Zerbinetta und 2000 Sophie in Der Rosenkavalier. 2007 gelang ihr mit Lucia di Lammermoor ein großer Triumph an der Deutschen Oper Berlin. 2008 debütierte sie an der Mailänder Scala mit einer Doppelrolle in Lorin Maazels 1984. Konzerte mit Plácido Domingo und José Carreras folgten. 2011 gab Íride Martínez ihr Debüt in Covent Garden als Norina.

Bei ihren Konzerten wird sie unter anderem von den Bamberger Symphonikern, dem Kölner Gürzenich-Orchester, den Wiener Symphonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Orchester Santa Cecilia de Roma oder dem Filarmónica Checa en Praga begleitet. Iride Martínez arbeitet mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Ivor Bolton, James Conlon, Sir Colin Davis, Semyon Bychkov, Valery Gergiev, Fabio Luisi, René Jacobs, Vladimir Fedossejev u. a.