Die Hochschule für Musik und Theater München unterhält seit vielen Jahren freundschaftliche Verbindungen mit Partnerhochschulen in der ganzen Welt. Diese Verbindungen wurden und werden auf Initiative der Münchner bzw. der auswärtigen Hochschulen geschlossen und setzen im Hochschulleben ganz unterschiedliche Akzente: Austausch von Studenten und Dozenten, Vertiefung von Arbeitskontakten zwischen befreundeten Instituten, Austausch von Konzerten usw.
Die Details der jeweiligen Partnerschaft (Erlass von Studiengebühren, Austausch eines bestimmten Kontingents von Studenten, Modalitäten des Professorenaustauschs usw.) können bei Frau Dehne (Tel. 289-27434) oder den unten genannten Beauftragten bzw. bei Frau Dehne, Zi. 240, erfragt werden.
Unabhängig von den Kontakten zu Partnerhochschulen – zum Teil auch ergänzend! – gibt es im Rahmen des EU-Programms Lebenslanges Lernen/Erasmus Verbindungen zu europäischen Hochschulen (gefördert wird die Studenten- und Dozentenmobilität). Grundlage sind streng formalisierte bilaterale Vereinbarungen zwischen jeweils zwei teilnehmenden Hochschulen. Für die aus solchen Verbindungen entstehenden Aktivitäten gibt es finanzielle Mittel der EU. Zu den Details dieser Fördermöglichkeiten siehe weiter unten.
Die folgende Tabelle listet sämtliche Auslandskontakte der Münchner Hochschule auf, nennt die Beauftragten und informiert über den jeweiligen Status.
| Land |
Name der Hochschule |
Beauftragter der Hochschule |
Partner-Hochschule |
Erasmus |
Australien
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Queensland Conservatorium Griffith University, Brisbane (seit 1989) |
Christian Schumacher, Prof. Wen-Sinn Yang |
x
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Belgien
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Koninglijk Conservatorium, Brüssel (seit 2000) |
N.N. |
x
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China
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Shanghai Conservatory of Music (seit 1997) |
Prof. DDDr. Mastnak |
x
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| Dänemark |
The Royal Danish Academy of Music |
N.N. |
|
x
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Finnland
|
Sibelius Academy, Helsinki (seit 2003) |
N.N. |
x
|
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Frankreich
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Conservatoire national supérieur de musique et de danse, Paris (seit 1997) |
Prof. Journès |
x
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x
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| |
Conservatoire national supérieur de musique et de danse, Lyon (seit 2004) |
Prof. Journès |
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x
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Georgien
|
Staatliche Pädagogische Universität Tbilisi (seit 1998) |
Prof. DDDr. Mastnak |
x
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| |
"V. Saradjishvili" Staatliches Konservatorium Tbilisi (seit 2003) |
Prof. François Leleux |
x
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Italien
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Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi, Mailand (seit 1994) |
Frau Loretta Trinei |
x
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x
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Conservatorio Niccolò Paganini, Genua (seit 2001) |
Frau Loretta Trinei |
x
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Japan
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Staatliche Hochschule für Musik (Gei Dai; seit 1989) |
Prof. Imamine |
x
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Senzakuo Gakuen (seit 1972) |
Prof. Imamine |
x
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| |
Gakugei Universität Tokio (seit 27.9.2004) |
Prof. DDDr. Mastnak |
x
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Österreich
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Universität Mozarteum Salzburg (seit 1984) |
Prof. Nicolai |
x
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x
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Polen
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Musikakademie Frédéric Chopin, Warschau (seit 1999) |
Prof. Yang |
x
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x
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| |
Musikakademie Karola Lipinsky, Breslau (seit 2003) |
N.N. |
x
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| |
Karol Szymanowski Academy of Music, Kattowitz |
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x
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Rumänien
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Universitatea Nationala de Musica Bukarest (seit 2002) |
N.N. |
x
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| Schweiz |
Conservatoire de Lausanne |
N.N. |
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x |
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Hochschule für Musik und Theater Zürich |
Prof. Lang |
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x |
Tschechien
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Musikakademie Prag (seit 1989) |
Martin Poruba |
x
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Ukraine
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Ukrainische Nationale Musikakademie Tschaikowsky, Kiew (seit 1992) |
N.N. |
x
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Ungarn
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Franz Liszt Musikakademie, Budapest (seit 1999) |
Prof. Adorján |
x
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x
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USA
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College Conservatory of Music der University of Cincinnati (seit 1996) |
Prof. Nicolai / Prof. Dr. Mornell |
x
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Harvard University (seit 1987) |
Prof. Nicolai / Prof. Dr. Mornell |
x
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| |
Whitworth College, Spokane/ Washington (seit 1989) |
Prof. Nicolai / Prof. Dr. Mornell |
x
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Allgemeine Informationen zum ERASMUS-Programm:
2006 ist die Generation der EU-Bildungsprogramme SOKRATES/ERASMUS und LEONARDO zu Ende gegangen. Die nächste Phase dieser Programme umfasst den Zeitraum 2007-2013. Dabei werden die aktuellen Programme unter einem einzigen Dach zusammengefasst. Das neue Bildungsdachprogramm "Lebenslanges Lernen (LLP)" enthält die Teilprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO (Berufsbildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung). Folgende Länder partizipieren bisher am ERASMUS-Austausch:
- alle 27 Länder der EU
- die EU-Beitrittskandidaten in Mittel- und Osteuropa
- die EFTA-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz
- die Türkei
Mit dem Programmteil ERASMUS wird die Hochschulbildung gefördert; die Hochschulzusammenarbeit in Europa und den o. g. Ländern soll dadurch intensiviert werden. Finanziell unterstützt werden verschiedene Vorhaben, z. B. der Austausch von Dozenten und Studierenden.
Voraussetzung zur Förderung im Rahmen von Erasmus ist der Abschluss einer „Bilateralen Vereinbarung“ mit der Erasmus-Partnerhochschule. Solche bilateralen Vereinbarungen bestehen mit den in der Tabelle oben aufgeführten Hochschulen. Im Rahmen des ERASMUS-Programms ist nur mit diesen Hochschulen ein Austausch von Dozenten bzw. Studenten (sowohl „Outgoing“ wie auch „Incoming“) möglich:
Dänemark:
The Royal Danish Academy of Music Kopenhagen
Frankreich:
Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris
Conservatoire National Supérieur musique et danse de Lyon
Italien:
Conservatorio di Musica „G. Verdi” di Milano
Schweiz:
Hochschule für Musik und Theater Zürich
Österreich:
Universität Mozarteum Salzburg
Polen:
Musikakademie Frédéric Chopin Warschau
Karol Szymanowski Academy of Music Kattowitz
Ungarn:
Franz Liszt Musikakademie, Budapest
Studentenmobilität (Hinweise für Studierende, die ins Ausland möchten):
- Studiendauer im Ausland zwischen 3 und 12 Monaten
Welche Vorteile bietet ERASMUS?
- vereinfachtes Bewerbungsverfahren an der Gasthochschule (es muss keine Eignungsprüfung an der Partnerhochschule abgelegt werden, verlangt wird lediglich eine Kassette oder CD mit ca. 15 -20 Minuten Musik. Ein persönliches Vorspiel beim gewünschten Professor ist in manchen Fällen auch/zusätzlich möglich. Die Entscheidung über die Aufnahme liegt bei der Gasthochschule).
- Befreiung von eventuellen Studiengebühren
- ein monatlicher Zuschuss zu den Unterhaltskosten im Ausland von mindestens 50 €, höchstens 200 €
- ein Zuschuss für einen vorbereitenden Intensivsprachkurs kann beantragt werden, wenn man in ein Land mit einer weniger verbreiteten Sprache geht
- die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen ist zwischen den Hochschulen, die eine Bilaterale Vereinbarung abgeschlossen haben, gewährleistet (soweit dies vor Studienbeginn im „Learning agreement“ festgelegt wurde).
Voraussetzungen für die Teilnahme:
- antragstellende Studierende müssen die Staatsangehörigkeit eines der EU-Länder oder eines der folgenden Länder besitzen: Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei
- für ERASMUS können sich nur Studierende bewerben, die zu Beginn des
angestrebten Auslandaufenthaltes mindestens zwei Semester studiert haben,
- die Studierenden dürfen bisher noch nicht am ERASMUS-Programm teilgenommen haben.
Dozentenmobilität (Hinweise für Dozenten, die ins Ausland möchten):
- Die Lehraufenthalte müssen mindestens fünf Unterrichtsstunden umfassen und dürfen höchstens sechs Wochen dauern (der sog. »Mobilitätszuschuss« versteht sich als Beitrag zur Deckung der zusätzlichen Kosten: 1. Erstattung von Fahrtkosten, 2. Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz.)
Weitere allgemeine Informationen zum Programm „ERASMUS“ finden Sie im Internet unter http://eu.daad.de/eu/llp/06332.html
Termin:
Studierende wie Dozenten, die im Studienjahr 2009/2010 an einer der genannten Hochschulen lernen und arbeiten möchten, können sich ab sofort bis spätestens Mitte Januar 2010 melden.
Beratung und Betreuung für ERASMUS:
Karin Betz
ERASMUS-Koordination
Arcisstraße 12
80333 München
Zimmer 239
Tel.: 089/289-27459
Fax: 089/289-27433
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