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Maßnahmen gegen: PDF Drucken einem Freund erzählen


Die Hochschule für Musik und Theater München legt großen Wert auf ein Arbeits- und Studienumfeld, das Raum für künstlerische Entfaltung bietet und von gegenseitiger Achtung und Toleranz geprägt ist. An der HMTM ist kein Platz für Benachteiligung, Diskriminierung, sexuelle Belästigung oder Gewalt.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Studienjahr 2015/16 die Arbeitsgruppe »Sexuelle Belästigung und Diskriminierung« unter der Leitung des damaligen Vizepräsidenten Prof. Markus Bellheim ins Leben gerufen, an der alle Gruppen der Hochschulangehörigen (Studierende, Lehrende, Verwaltung) beteiligt waren. Ergebnis der Arbeit war u.a. die »Richtlinie gegen Machtmissbrauch, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt an der Hochschule für Musik und Theater München«, die Präsident Prof. Dr. Redmann am 13. Juli 2016 unterzeichnete.

Diese Richtlinie und, damit einhergehend, die Maßnahmen der HMTM zur Enttabuisierung des Themenfeldes und zur Sensibilisierung werden regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt. Im Februar 2017 wurde der in der Richtlinie beschriebene Maßnahmenkatalog noch einmal erweitert:

- Alle aktuellen und zukünftigen Mitglieder der HMTM erhalten die Richtlinie gegen Machtmissbrauch, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt an der Hochschule für Musik und Theater München zur Kenntnis.
- Eine externe Ombudsstelle, an die sich Betroffene vertraulich wenden können und bei der sie psychologische Hilfe und die Möglichkeit der Vermittlung einer juristischen Beratung erhalten, wurde eingerichtet. Die Erstberatungen sind für die Betroffenen kostenlos.
- Es wurde ein (anonymisiertes) Berichtswesen der Frauenbeauftragten an die Hochschulleitung eingerichtet. 

Als erste Ansprechpartnerin für Betroffene steht die Frauenbeauftragte der Hochschule, KS Prof. Christiane Iven, zur Verfügung ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können ).  

Weitere Informationen: