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Max-Rostal-Bratschenwettbewerb: 1. und 2. Preis gehen nach München PDF Drucken einem Freund erzählen

Diyang Mei, Foto: Stefan Obermeier
Diyang Mei, Foto: Stefan Obermeier
Beim diesjährigen Internationalen Max-Rostal-Wettbewerb für Viola wurden zwei Studierende der Hochschule mit Preisen ausgezeichnet: Diyang Mei (Klasse Prof. Hariolf Schlichtig) erhielt den ersten Preis, Sara Kim (Klasse Prof. Nils Mönkemeyer) den zweiten Preis. Diyang Mei wurde außerdem mit dem Sonderpreis für einen jungen hochbegabten Finalisten ausgezeichnet, Sara Kim erhielt den Publikumspreis. Zum Wettbewerb angemeldet hatten sich 27 Bratschisten aus aller Welt.
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Seit seiner Gründung steht der Max-Rostal-Wettbewerb für ein besonderes Konzept unter den Instrumentalwettbewerben. Max Rostal rief diesen Wettbewerb ins Leben, um jungen Menschen die Gelegenheit zu bieten, abseits der üblichen Wettbewerbsprogramme, besondere Facetten ihrer künstlerischen Fähigkeiten an anspruchsvollen Programmen darzubieten. Das Hauptgewicht in der Beurteilung der Wettbewerbsteilnehmer wird auf deren Musikalität, Interpretation, Stilgefühl und Ausstrahlung gelegt. Hohes technisches Niveau ist vorausgesetzt, aber nicht ausschlaggebender Maßstab. So beauftragt der Wettbewerb jedes Mal namhafte Komposition mit der Komposition zweier Solowerke für Violine bzw. Viola. Für die beste Aufführung dieser Kompositionen vergibt Marion Rostal-Busato jeweils einen Sonderpreis. Als Komponisten wurden unter anderem Aribert Reimann, Dieter Schnebel, Brett Dean, Daniel Schnyder und Krystof Maratka gewonnen. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des Könnens und die Entfaltung von Talent und Kreativität künftiger Musikergenerationen. Mit diesem Konzept hat sich der Max-Rostal-Wettbewerb seit seiner Gründung ein besonderes internationales Renommee erarbeitet.