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Andrea Sangiorgio übernimmt Stiftungsprofessur Elementare Musikpädagogik PDF Drucken einem Freund erzählen
Andrea Sangiorgio
Andrea Sangiorgio
Andrea Sangiorgio übernimmt zum 1.12.2015 als Nachfolger von Prof. Dr. Gabriele Menz eine Stiftungsprofessur Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München. Er wird die Elementare Musikpädagogik (EMP) in der gesamten methodisch-konzeptionellen Vielfalt des Arbeitsgebiets abdecken. Die Hochschule unterstreicht mit dieser Besetzung die zunehmende Bedeutung dieses musikpädagogischen Gebiets im Rahmen des Gesamtspektrums der Musikausbildung. Die Stiftungsprofessur wird hälftig von der Carl Orff-Stiftung und der Hochschule für Musik und Theater München getragen.
Andrea Sangiorgio hat sich während seiner musikpädagogischen Ausbildung intensiv mit dem Orff-Schulwerk, aber auch mit allgemeinen musikerzieherischen Fragen beschäftigt (zweijähriges Studium am Carl Orff Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg; Klavierstudium in Italien; Magisterstudium an der Universität Rom mit einer Abschlussarbeit zum Thema »Orff-Schulwerk as Anthropology of Music«; Master of Science in Erziehungswissenschaft an der University of Exeter, UK; PHD an der Universität Exeter mit Abschluss 2016 zum Thema »Children's creative interactions in group music and movement activities«). Er steht seit 1997 als Co-Direktor dem CDM Centro Didattico Musicale vor, einer bekannten privaten Musikschule in Rom, an der er auch als Musiklehrer tätig ist (Schlagwerk für Anfänger, Erwachsenen- und Kinderchor, Orff- und Perkussionsensemble, Elementare Komposition mit Kindern). Mit dem CDM und in Zusammenarbeit mit der Römischen Universität »Tor Vergata« leitet er seit 2007 einen einjährigen Orff-Schulwerk Ausbildungskurs für Musiklehrer sowie Kindergärtner und Grundschullehrer. Im Bereich der Lehrerbildung ist er international als Spezialist für Elementare Musik- und Bewegungserziehung, mit Beiträgen zum gemeinsamen Musizieren mit Orff- und Schlaginstrumenten, zu Kinderstimmbildung, zu Gruppenimprovisation und musikalischer Kreativität, und zu kognitionspsychologischen Aspekten musikalischen Lernens hervorgetreten.