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Rückblick: W.A.Mozart »Le nozze di Figaro« PDF Drucken einem Freund erzählen

Foto: Regine Heiland
Foto: Regine Heiland








Wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen, schreibt Wittgenstein 1921. Derrida sagt im ausgehenden 20. Jahrhundert, wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schreiben. Für Mozart gilt über zweihundert Jahre früher: Worüber man nicht sprechen kann, das muss man in Töne setzen.

Mit den Aufführungen von »Le nozze di Figaro« in der Reaktorhalle haben die Studierenden der Hochschule eindrucksvoll bewiesen, wie gekonnt dies in Mozarts Oper umgesetzt ist und wie verzweigt das Spiel mit Gesagtem und Nicht-Gesagtem, mit ausgedrücktem Gefühl und unterdrückten Regungen sein kann.
Am 17. und 18. April fanden die beiden Premieren der Aufführungen von Mozarts „Le nozze di Figaro" in der Reaktorhalle statt. Die Besetzungen beider Abende überzeugten in ihrer leichtfüßigen und virtuosen Umsetzung der Inszenierung Prof. Waltraud Lehners und wurden mit großem Beifall bedacht. „Und wieder lautet die Nachricht: Um den Mozart-Gesang der Zukunft braucht man sich keine Sorgen zu machen" (Abendzeitung vom 21.4.2015)


Rezension SZ vom 17.4.2015
Rezension klassik.com vom 20.4.2015

Folgende Bilder geben einen kleinen Einblick:

Fotos: Adrienne Meister


 

Fotos: Regine Heiland