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Call for Papers: Conference »CREATIVE INTERACTIONS« (30.05.-01.06.2019) PDF Drucken einem Freund erzählen
(c) Jutta Drinda
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KREATIVE INTERAKTIONEN
Dynamische Prozesse bei musikalischen Aktivitäten in der Gruppe
Donnerstag, 30. Mai bis Samstag, 1. Juni 2019
Hochschule für Musik und Theater München, Deutschland

Konferenzleitung: Andrea Sangiorgio, Wolfgang Mastnak

Im Bereich Pädagogik gibt es vielfältige Gründe, welche die Dringlichkeit verdeutlichen, »Kreativität in Beziehung« zu erforschen und in Praxis zu implementieren. Bildungsinstitutionen haben über die Vermittlung von vorhandenen Kenntnissen und Fähigkeiten hinaus den Auftrag, zukünftige Generationen auf kreative Arbeit im Team vorzubereiten. In der Tat beruhen Innovation und Kreativität auf der Befähigung von Menschen und Organisationen, gemeinschaftlich neues Wissen und Können hervorzubringen. In diesem Sinne wird Gruppenkreativität zunehmend zu einem Kernthema in der pädagogischen Forschung und Praxis zugleich.

Das Ziel dieser Konferenz ist, ForscherInnen, Lehrkräfte und Studierende zusammenzubringen, um Ideen zur gemeinschaftlichen Kreativität beim Musiklernen und zu verschiedenen Arten von dynamischen Prozessen auszutauschen, die immer dann stattfinden, wenn zwei oder mehr Personen zusammen etwas Neues im Bereich Musik kreieren. Das Thema ist transversal zu diversen Bereichen und Kontexten: frühkindliche Bildung, Primär-, Sekundar- und Hochschulbildung, aber auch Sonderpädagogik, Instrumentalunterricht, außerschulische Kontexte, usw.
Ob mit kleinen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, KünstlerInnen, Gruppenkreativität kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden:
• Wie lassen sich Wege des Lehrens und Lernens kreativ strukturieren und welche pädagogischen Kriterien sind relevant für die Förderung einer gruppenbasierten kreativen Haltung bei Lernenden.
• Welche unterschiedlichen Arten von Wirkungen und Ergebnissen aus dem Prozess entstehen - im Blick auf musikalische Produkte genauso wie auf psychologische, soziale oder kulturelle Aspekte.
• Welche Rolle spielen Lernumgebungen bei der Förderung von kreativer Zusammenarbeit (Setting, Lehrpläne, institutionelle Merkmale, kulturpolitische Rahmenbedingungen, etc.).
• Welche Herausforderungen und mögliche Hindernisse können die Verfolgung kreativer Interaktionen beeinträchtigen (z.B. Bewertung und Evaluation, unzureichende Ausbildung der Lehrkräfte, eher traditionelle pädagogische Praktiken und Ideologien, usw.).
• Wie definieren verschiedene Denkansätze Kreativität in der Gruppe und wie kann solche Kreativität in interdisziplinären Kontexten beleuchtet werden.
Die Bedeutsamkeit kreativen Lernens und der Vermittlung von Kreativität als ein fundamentales Thema in der Pädagogik und der Musikpädagogik kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen drei inspirierende Tage mit Präsentationen, Debatten, Workshops und Konzerten zu genießen und mit Ihnen zu überlegen, wie wir gemeinsam unsere Kunst und unsere Zukunft kreieren!

Call for papers - Aufruf zu Konferenzbeiträgen
Kriterien für die Einreichung:
Abstracts sollen nicht mehr als 300 Wörtern enthalten und sind unter der Angabe der Präsentationsweise, z.B. Artikel/Paper, Poster, Debatte, etc. einzureichen.
Abstracts sind als Word-kompatible Dokumente einzusenden. Bitte senden Sie KEINE PDF-Dateien.
Paper-Präsentationen sollten 20 Minuten lang sein, danach findet eine bis zu 10 Minuten andauernde und moderierte Diskussion statt.
Praktische Workshops, die Forschung und Praxis miteinander verbinden, sind besonders willkommen. Entsprechend der geplanten praktischen Aktivitäten stehen 60- oder 90-minütige Zeitfenster dafür zur Verfügung.
Falls Sie einen Runden Tisch organisieren möchten (mindestens drei Referenten, 90 Minuten), kontaktieren Sie bitte die Leiter der Konferenz, bevor Sie ein Abstract einreichen.
Sprache: Konferenzsprache ist Englisch. Beiträge auf Deutsch sind ebenfalls möglich und werden während des dafür vorgesehenen deutschen Teils der Präsentationen gehalten.

Kriterien für die Annahme:
• Für wissenschaftliche Artikel (research papers): Eigene, methodisch gut durchgeführte und beschriebene Forschungsarbeiten, die für ein internationales Fachpublikum auf dem Gebiet der Musikpädagogik relevant sind.
• Für Artikel mit praktischen Inhalten und Workshops (practice papers / workshops): Innovative Ideen und exemplarische Fälle von musikalischer Grunppenkreativität mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Hochschulstudierenden, ProfimusikerInnen oder anderen Zielgruppen.
Dem Abstract ist ein kurzer Lebenslauf mit nicht mehr als 400 Wörtern beizulegen.

Einsendeschluss: 15. Januar 2019
Einzureichen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Sämtliche Abstracts werden anonymisiert begutachtet. Die Annahme der Beiträge wird bis 21. Februar 2019 bekanntgegeben.

Weitere Informationen: www.creativeinteractions.eu


 

CREATIVE INTERACTIONS
Dynamic Processes in Group Music Activities
Thursday 30 May - Saturday 1 June 2019
University of Music and Performing Arts, Munich, Germany

Conference Directors: Andrea Sangiorgio, Wolfgang Mastnak

In the field of education there is a multifaceted rationale explaining the urgency of investigating and implementing »creativity in relationship«. Well beyond transmitting established knowledge and skills, educational institutions have to prepare future generations to work creatively in teams. Indeed, innovation relies on the capacity of people and organisations to collaboratively engage in creative processes of knowledge building. In this sense, group creativity is becoming a core topic both in research and in pedagogical practice.

The aim of the conference is to gather together researchers, teachers and students to share ideas on collaborative creativity in music learning and on various modes of dynamic processes that take place when two or more people invent something new in music together. The theme is transversal to diverse areas and contexts: early childhood, primary and secondary education, higher education, but also special education, instrumental tuition, out-of-school contexts, etc.
Be it with young children, adolescents, students, adult learners or artists, collaborative creativity can be viewed from different perspectives:
• How teaching and learning processes can be structured and what pedagogical criteria are relevant in fostering a group-based creative attitude in learners.
• What different kinds of outcomes and results emerge from the process - with regard to musical products as well as psychological, social or cultural aspects.
• What role learning environments play in fostering creative collaboration (setting, curricula, institutional characteristics, cultural policies, etc.).
• What challenges and possible obstacles can hinder the pursuit of such creative interactions (e.g. assessment, insufficient training of teachers, more traditional pedagogical practices and ideologies, etc.)
• How different schools of thought define creativity in the group and how such creativity can be elucidated in interdisciplinary contexts.
The importance of creative learning and teaching for creativity as a fundamental theme in education and music education cannot be overestimated. We are looking forward to enjoying three days of inspiring presentations, debates, workshops and concerts with you and reflecting on how we collectively create our art and our future!

Call for Papers
Criteria for submission
Abstracts of no more than 300 words should be submitted with an indication of the mode of presentation: e.g. paper, poster, symposium etc.
Abstracts should be sent as Word compatible documents. Please DO NOT send pdf files.
Paper presentations should be 20 minutes in length, to be followed by up to 10 minutes chaired discussion time.
Practical workshops linking research to practice are especially welcome. According to the kind of activity, 60 or 90 minutes slots are available.
If you are interested in organising a round table (at least three presenters, 90 minutes), please contact the conference directors before submitting an abstract.
Language: the conference is in English. Contributions in German language are possible and will be given in the foreseen German section of presentations.

Criteria for acceptance
• For research papers: original, well conducted and reported research, relevant to an international audience in the field of music education.
• For practice papers and workshops: innovative ideas and exemplary cases of group musical creativity with children, adolescents, adults, higher education students, professional musicians or other target groups.
A short curriculum vitae (resumé) of no more than 400 words must be attached.

Deadline: 15 January 2019
Submit to: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
All abstracts are anonymously reviewed. Acceptance of the contributions will be notified by February 21, 2019.

Further information: www.creativeinteractions.eu