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Verworner-Krause-Kammerorchester zu D-bü eingeladen PDF Drucken einem Freund erzählen

Das Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO), das aus Studierenden und Alumni der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) besteht, wurde als Beitrag der Münchner Musikhochschule zu »D-bü«, dem Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen, nach Berlin eingeladen. Der Wettbewerb wird vom 15. bis zum 20. Dezember 2017 erstmals stattfinden und sucht als bislang erster und einziger deutscher Musikwettbewerb unter Ensembles deutscher Musikhochschulen nach den überraschendsten, inspiriertesten und nachhaltigsten Konzert-Formaten für klassische Musik. Veranstaltet wird D-bü von den deutschen Musikhochschulen, die künstlerische Leitung hat Sebastian Nordmann übernommen.

Das VKKO wird sich in seinem Beitrag zum Wettbewerb mit der Verschränkung von zeitgenössischer mit elektronischer Musik auseinandersetzen und zusätzlich, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und VJ Philip Seybold, visuelle Medien einbinden. Insgesamt wurden acht Ensembles ausgewählt, am Wettbewerb in Berlin teilzunehmen. Neben dem VKKO sind eingeladen: zeug und quer (Freiburg), STEGREIF.chamber (Leipzig), Open Source Guitars (Trossingen), MA.NM Ensemble (Mannheim), LouLou (Saarbrücken), Musica Sequenza (UdK Berlin), New Music Ensemble Weimar (Weimar). Die Ensembles werden in Berlin an ungewöhnlichen Orten zu sehen sein: Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Pergamonmuseum, Radialsystem V, GRETCHEN, Konzerthaus Berlin und Pierre Boulez Saal. Eine studentische Jury unter Vorsitz von Martin Tröndle vergibt Preise in drei Kategorien.

Das VKKO wurde im Sommer 2014 von den Kompositionsstudenten Christopher Verworner und Claas Krause (Klasse Prof. Moritz Eggert) gegründet und besteht aus aktuellen Studierenden und Alumni der HMTM. Als kammermusikalischer Klangkörper, der einerseits klangliche Dichte und Komplexität, andererseits aber auch schlanke und bewegliche Klangbilder erzeugen kann, verbindet das VKKO zwei bedeutende Besetzungsformen der Kammermusik miteinander: das Streichquartett und das Bläserensemble. Hinzu kommen eine Jazz-Rhythmusgruppe und der Einsatz von Live-Elektronik. Das Ensemble schlägt musikalisch einen Bogen von Neuer Musik bis zu Dubtechno, von impressionistischen Klanggebilden bis zu moderner Elektronika.