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Maximilian Hornung übernimmt Professur für Violoncello PDF Drucken einem Freund erzählen
(c) Marco Borggreve
(c) Marco Borggreve
Der Cellist Maximilian Hornung übernimmt zum Beginn des Wintersemesters 2017/18 für fünf Jahre eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

Als international gefragter Solist konzertierte Maximilian Hornung bereits mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, Jiří Bělohlávek, Heinrich Schiff, Jonathan Nott, Yakov Kreizberg, Krzysztof Urbánski, Robin Ticciati und Semyon Bychkov.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Yefim Bronfman, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schwetzingen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong, und ist zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

Zahlreiche Einspielungen entstanden für Sony Classical, Genuin, Bridge Records, Linn, NEOS und CPO. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

Maximilian Hornung, geboren 1986 in Augsburg, erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er 1. Solocellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne.