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Evgenia Grekova PDF Drucken einem Freund erzählen



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Die russischstämmige Sopranistin erhielt ihre Ausbildung an der Sweschnikow-Akademie in Moskau sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe (unter Hartmut Höll und Mitsuko Shirai). Daneben belegte sie Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Edith Mathis, Mirella Freni, Marlin Horne und Brigitte Eisenfeld.

Nach längeren Festanstellungen an den Opernhäusern von Nürnberg, Halle und Wiesbaden ist sie nun als freischaffende Opern- und Konzertsängerin tätig. Im Sommer 2013 interpretiert sie die Partie der Pamina bei der Neuinszenierung der "Zauberflöte" an den Eutiner Festspielen. Im Oktober 2013 folgen Konzerte mit Verdis Requiem in Stuttgart, Mannheim und Ludwigsburg. Für die Saison 2013/2014 sind Auftritte als Fiordiligi ("Cosi fan tutte") und Antonia ("Hoffmans Erzählungen") in Pforzheim geplant.

Im Liedbereich hat sie sich nicht nur auf das slawische Liedgut, sondern auch auf die Tradition der deutschsprachigen Romantik (vor allem Schubert, Schumann, Wolf und Strauss) spezialisiert. Zu ihrem Opernrepertoire zählen unter anderem die folgenden Partien: Pamina, Konstanze, Donna Elvira, Fiordiligi, Antonia, Sophie, Micaela, Euridice, Gretel, Marzelline.

Seit dem Frühjahr 2013 unterrichtet sie slawisches Lied an der Hochschule für Musik und Theater München. Vorher gab sie bereits Meisterkurse in Liedgesang an Musikakademien und Universitäten von Johannesburg, Pretoria und Potshefstroom (Südafrika) sowie an der Sweschnikow-Akademie in Moskau und der Musikakademie Kurgan (Russland).

Bei Calliope erschien 2006 ihre CD-Einspielung von 7 Romanzen zu Gedichten von Alexander Blok (op.127) von Dimitri Shostakovitch. Zudem nahm sie sehr erfolgreich an einer grossen Anzahl von wichtigen, internationalen Wettbewerben teil. Unter anderem erhielt sie die folgenden Preise:
Grand Prix, International Music Competition, Montreal, 2007
Erster Platz im Konzertfach mit fünf Auszeichnungen, Unisa
Voice Competition (Vorsitz: G. Bumbry), Pretoria, 2006
Sonderpreis des Bärenreiter Verlages, Mozart-Wettbewerb, Salzburg, 2006
Zweiter Platz, Stenhammar Competition (Vorsitz: K. Meyer), Stockholm, 2006
Erster Platz, Citta di Alcamo (Vorsitz: V. Zeani), Palermo, 2005
Erster Platz, Mozart- & Belcanto-Wettbewerb, Passau, 2005
Erster Platz, Liedwettbewerb 'Musikzauber Franken' (Vorsitz: S. Jerusalem), Ansbach, 2004
Schubert Preis und Publikumspreis, Wettbewerb 'Francisco Vinas', Barcelona, 2004
Sonderpreis des Wettbewerbsleitung, Wettbewerb 'Franz Schubert & Musik der Moderne', Graz, 2001
Dritter Platz, Robert Schumann Wettbewerb, Zwickau, 2000


Außerdem wirkte die Sopranistin als Solistin bei den Rheingauer Festspielen, den Richard-Strauss-Festspielen in Garmisch-Partenkirchen und den Bayreuther Festspielen mit. Hinsichtlich Ihrer Interpretation des Waldvogels (Siegfried) und des Jungen Hirten (Tannhäuser) in Bayreuth bezeichnete sie die Neue Zürcher Zeitung 2002 als das "vokale Wunder des Abends".


Zahlreiche Gastverpflichtungen führten die Sopranistin nach Stuttgart, Wiesbaden, Basel, Bern, Mannheim, Gstaad, Monaco, Nantes, Angers, China, Südafrika, Russland und an die Wiener Staatsoper, die Dresdener Semperoper und die Alte Oper in Frankfurt. Dabei arbeitete sie mit vielen bedeutenden Dirigenten zusammen, wie etwa Christian Thielemann, Adam Fischer, Antonio Pappano, Philipe Augine, Wolfgang Sawallisch, Helmuth Rilling und Manfred Honeck.


Als Liedsängerin wird sie oft zu Konzerten im In- und Ausland eingeladen. So schrieb das Garmisch-Partenkirchner Tagesblatt über ihren Liederabend bei den Richard-Strauss-Festspielen: "eine Stimme voller Disziplin, Leichtigkeit, Kraft, Fälle, Ausgewogenheit, Stimmsitz, dynamischer Spannweite, Registerausgleich belegten, dass da eine bedeutende Sängerin gekommen war, die ihren Weg ins Lied- und Opernfach machen wird."