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Prof. Adrian Oetiker – Klavier PDF Drucken einem Freund erzählen
Foto: Peter Forster
Foto: Peter Forster

Der Schweizer Pianist Adrian Oetiker wurde zum Studienjahr 2011/12 an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Adrian Oetiker studierte nach erstem Klavierunterricht bei seinem Vater und bei Hans-Rudolf Boller in der Meisterklasse von Homero Francesch am Konservatorium Zürich und bei Bella Davidovich an der Juilliard School in New York. Auch Lazar Berman zählte zu seinen Lehrern. Schon früh erhielt er verschiedene nationale Preise und Stipendien, und bald folgten Erfolge an internationalen Wettbewerben (Clara Haskil, Dublin, Köln u.a.). 1994 wurde ihm für die Gründung des Kammermusikfestivals St. Gallen der Kulturförderungspreis seiner Heimatstadt verliehen. 1995 gewann er den internationalen Klavierwettbewerb der ARD in München. Seit 1996 unterrichtet er eine Berufs- und Konzertklasse an der Musikhochschule Basel.

Der gefragte Pädagoge ist zugleich erfolgreicher Solist und Kammermusiker. Er konzertiert in Europa, Amerika und Australien und hat mit zahlreichen Orchestern zusammengearbeitet, darunter dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks und dem Irish National Symphony Orchestra. Mit dem Melbourne Symphony Orchestra ist er seit einer Europa-Tournee im Jahre 2000 verbunden, bei wiederholten Einladungen nach Australien trat er mit den meisten Orchestern des Kontinents auf. Mit dem Orchestre Symphonique de Mulhouse unter Daniel Klajner spielte er von 2006 bis 2008 alle Klavierkonzerte von Béla Bartók. Rezitals und Kammermusik-Programme spielte er unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, im Festspielhaus Salzburg, im KKL und im Teatro «La Fenice». Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Homero Francesch, Eduard Brunner, Mario Hossen, das Aria-, Amati- und Carminaquartett, Mitglieder der Berliner Philharmoniker und viele andere befreundete Musiker.