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Nils Mönkemeyer – Viola PDF Drucken
     
Nils Mönkemeyer wird zum Studienjahr 2011/12 an die Hochschule für Musik und Theater München berufen. Er übernimmt dort eine zweite Bratschenprofessur neben dem schon lange in München tätigen Prof. Hariolf Schlichtig.

Nils Mönkemeyer gehört heute zu den profiliertesten Bratschisten seiner Generation, der seinem Fach durch eine interessante Repertoirepolitik neue Möglichkeiten erschließt.

Schon während seines Studiums an der Münchner Hochschule bei Prof. Hariolf Schlichtig entwickelte der in Bremen geborene Musiker eine intensive Konzertkarriere. Im Dezember 2006 erhielt er in Moskau den 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet-Wettbewerb sowie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2006. 2009 gewann er zusammen mit Nicholas Rimmer den renommierten Parkhouse Award in London. Mönkemeyer spielte u.a. mit dem WDR Rundfunkorchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester-Berlin, den Moscow Soloists unter der Leitung von Yuri Bashmet oder dem Radiosinfonieorchester Stuttgart. Er arbeitete mit Dirigenten wie Michail Jurowski, Reinhard Goebel, Christopher Hogwood Rafael Frühbeck de Burgos und Cornelius Meister. Seine Debüt-CD als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical „Ohne Worte" mit Werken von Schubert, Mendelssohn und Schumann erhielt großen Zuspruch bei Publikum und Presse und schaffte ebenso wie seine drei weiteren Einspielungen den Einstieg in die deutschen Klassik-Charts. 2009 wurde er für seine Debüt-CD mit dem ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet, die zweite CD wurde mit dem ECHO Klassik-Preis für die beste Konzerteinspielung ausgezeichnet.

Er ist Gast bei diversen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Mönkemeyer ist auch als Kammermusikpartner u. a. mit Julia Fischer, Gidon Kremer und Leonidas Kavakos tätig. Nach einer Assistenzprofessur an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia Madrid wurde er 2009 als Professor für Bratsche an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden berufen und wechselt zum Studienjahr 2011/12 an die Hochschule für Musik und Theater München